Osteopathie – was ist das?

Heutzutage greifen wir immer häufiger auch zu verschiedenen Methoden, die als unkonventionelle Medizin bestimmt werden, um Schmerzen zu lindern und bei verschiedenen Krankheiten zu helfen. Heute ein paar Worte zur Osteopathie – kann sie auch für ältere Menschen hilfreich und sinnvoll sein?

Eine Geschichte der Osteopathie

Es mag überraschen, aber die Geschichte der Osteopathie reicht über 100 Jahre zurück! Dieses Konzept wird seit 1894 verwendet. Begründer dieser Therapiemethode ist der amerikanische Arzt Andrew Tylor Still, der 18 Jahre später die erste Schule der Osteopathie gründete – die American School of Osteopathy in Kirksville, Missouri.

Osteopathie – was ist das?

Was genau macht Osteopathie? Das ist eine Art und Weise zur Diagnose und Behandlung mit manuellen Methoden, genauer gesagt mit Hilfe der Händen. Osteopathie – was ist das genau? Laut Osteopathie besteht ein Mensch aus der Verbindung von Körper und Seele, die eine Einheitlichkeit bilden, und der Körper hat auch natürliche Regenerationsfähigkeiten. Für Osteopathen ist es daher sehr wichtig, die Einstellung und das Vertrauen des Patienten in den Heilungsprozess zu haben. Dabei geht es vor allem darum, den Körper des Patienten möglichst ohne Medikamente und Operationen wieder ins Gleichgewicht zu bringen.

Was macht ein Osteopath?

Ein Osteopath ist ein Spezialist, der mit verschiedenen manuellen Techniken versucht, den ganzen Körper in Balance und Gesundheit zu bringen. Daher konzentriert er sich nicht nur auf konkrete Schmerzen oder Beschwerden, sondern auf den ganzen Körper des Patienten. Solche Therapie wirkt sich positiv auf das Nerven-, Kreislauf- und Lymphsystem aus. In seiner Arbeit setzt der Osteopath die Berührung, verschiedene manuelle Techniken, Dehnungen und Gewebetherapie ein. Diese Methode ist für die Behandlung von Menschen jeden Alters geeignet – von kleinen Kindern bis zu Erwachsenen und älteren Menschen.

Wie wird man Osteopath?

Das ist ein sehr anspruchsvoller und verantwortungsvoller Beruf, der sowohl eine gründliche Ausbildung (abgeschlossenes Studium der Physiotherapie oder Medizin), als auch ein zusätzliches osteopathisches Studium oder mehrjährige Kurse erfordert. Der Osteopath behandelt sowohl mit den Händen, als auch gibt Tipps zur richtigen Körperhaltung und wählt individuelle Übungen für den Patienten aus.

Osteopathie – Behandlung

Da wir die Antwort auf die Frage – „Osteopathie was ist das“ bereits kennen, lohnt es sich zu überlegen, bei welchen Krankheiten und Beschwerden der Einsatz einer solchen Methode besonders sinnvoll sein kann. Vor allem kann diese eine große Hilfe bei verschiedenen Arten von Schmerzen in der Wirbelsäule, im Kopf und in den Gelenken sein. Es wird auch oft bei verschiedenen Arten von Verletzungen, Haltungsschäden (zum Beispiel bei Kindern), bei Ischias, Migräne, übermäßigem Stress, Diabetes, rheumatischen und Autoimmunerkrankungen, Funktionsstörungen des Verdauungssystems, bei Problemen  mit Kiefergelenk, empfohlen. Dank der Technik der Osteopathie können wird die Schmerzen lindern oder sogar beseitigen, die Beweglichkeit der Gelenke erhöhen, Muskelverspannungen reduzieren, die Durchblutung und Heilungsprozesse verbessern.

Wie viel kostet eine osteopathische Behandlung?

Die Kosten für einen Besuch (normalerweise eine Stunde) bei einem Osteopathen können zwischen 60 und sogar 150 Euro liegen. Eine vollständige Behandlung umfasst in der Regel mindestens ein paar Treffens. Man kann jedoch eine Erstattung zumindest eines Teils der entstandenen Kosten beantragen.

Autor des Artikels
Lucyna Okroj

Absolventin der Germanistik und Pädagogik an der Universität Danzig. Ihr Abenteuer bei der Firma Konik begann 2014. Seit 2016 leitet sie das Büro des Unternehmens in Mannheim. Zu ihren Aufgaben gehören organisatorische und administrative Tätigkeiten im Unternehmen. Darüber hinaus ist sie für den Kontakt mit den Kunden und Geschäftspartnern zuständig

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